Vom 1. September bis zum 4. Oktober, dem Fest des hl. Franziskus, feiert die Kirche die Schöpfungszeit. Angesichts der bedrohten Mitwelt, der Biodiversitätskrise, des endgültigen Verschwindens vieler Tier- und Pflanzenarten und der Klimakrise, die 2026 auch in Österreich schwerwiegende Folgen hat, möchten wir ein Zeichen setzen und auf die drohende Verschlechterung des Naturschutzes durch die geplante Gesetzesnovelle aufmerksam machen.
Vorarlberger Naturschutz-Deregulierungsgesetz 2026
Der Gesetzesentwurf räumt selbst ein, dass mit dieser Novelle Schädigungen und Qualitätsverluste unersetzlicher Naturräume in Kauf genommen werden und dem Klimaschutz entgegengewirkt wird.
(Erläuternde Bemerkungen, Kap. 1.6)
Aus Verantwortung für die Mitwelt, als deren Teil wir Menschen uns verstehen, aus Solidarität mit jenen Menschen, die bereits heute unter den Folgen der Klimaerwärmung leiden und Lebensgrundlagen verlieren, sowie aus Verantwortung für unsere Kinder und die kommenden Generationen setzen wir uns für einen starken Naturschutz ein.
Nach unserer Auffassung braucht es gerade heute einen Gesetzesnovelle, der der globalen Verantwortung und den ethischen Herausforderungen unserer Zeit Rechnung trägt. Natur sollte dabei nicht ausschließlich als verfügbares Objekt betrachtet werden. Vielmehr möchten wir eine gesellschaftliche und politische Auseinandersetzung darüber anregen, welchen eigenständigen Wert und welchen rechtlichen Schutz wir der Natur zugestehen.
Segensgebete fanden ebenfalls in Koblach, in Bildstein mit Bischof Benno Elbs und im Lustenauer Ried statt.
Kontakt und Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen:
Jürgen Mathis
Welthaus Vorarlberg
Tel.: 0676 83240 3107
E-Mail: juergen.mathis@welthaus-vorarlberg.at