"Kar" wird abgeleitet von einem Wort, das Klage, Elend oder Trauer bedeutet.
An diesem Tag wurde Jesus dem römischen Statthalter in Judäa, Pontius Pilatus, gegenübergestellt, zum Tode verurteilt und auf dem Hügel Golgatha an das Kreuz genagelt. Die Hinrichtungsform der Kreuzigung war in der Antike sehr verbreitet und entsprach römischem Recht. Laut den Evangelien starben auch andere zum Tode Verurteilte denselben Tod wie Jesus.
Die 15. Stunde des Tages gilt als seine Todesstunde, daher ist der Karfreitag der Tag der Grabesruhe. Die Altäre in den Kirchen sind frei von Kerzen und Blumen. In der Nacht zum Sonntag jedoch wird die Osternacht gefeiert.
Osterkerzen bringen wieder Licht in die zuvor dunklen Kirchen.
Mehr Infos zum Karfreitag finden sie hier.