Klaus Brugger, Mitglied des PGR Rohrbach:
Auferstehung bedeutet für mich nach einer schwierigen Zeit mit Konflikten und Problemen zu erleben, dass Gott auf krummen Zeilen gerade schreiben kann und Heilung, Lösung, Licht und Friede entsteht. Es ist wie nach einem langen, dunklen Winter die wärmende Sonne zu spüren und das Erwachen der Natur zu erleben. Auferstehen bedeutet, meine Verwundungen zwar noch zu sehen, mich aber über deren Heilung zu freuen.
Reinhard Weiß, geschäftsführender Vorsitzender des PGR Schoren:
Nach einer schweren Erkrankung, bei der ich u.a. das Bewusstsein verlor, Erbrechen musste, über 40 Grad Fieber hatte, und Schüttelfrost bekam, wurde ich mit der Rettung ins Spital eingeliefert. Die begleitenden Ärzte und Krankenschwestern betreuten mich nicht nur fachlich kompetent, sondern schenkten mir zusätzlich eine herzliche Zuwendung. Die persönlich erfahrene Empathie, sowohl vom Krankenhauspersonal als auch jene meiner Patientenbesucher, erfüllten mich in diesen Tagen mit sehr großer innerlicher Dankbarkeit. Dieses Gefühl des „getragen Werdens", und Jesus als Freund und Beistand an meiner Seite zu haben, half mir immens wieder gesund zu werden, schenkte mir das Gefühl einer Auferstehung. Nach einem achttägigen Krankenhausaufenthalt, fuhr ich am darauffolgenden Tag zur Schwende Alpe, dankte Gott beim Schwende Kreuz für meine Genesung, und genoss anschließend einen Kuchen und Kaffee.
Siiri Willam, Mitglied des PGR Haselstauden:
Die Worte von Aurelius Augustinus „Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe“ begleiten mich besonders seit dem Heimgang meiner beiden Omas, die mich persönlich sehr geprägt haben. Im Alltag sehe ich Auferstehung überall dort, wo Menschen nach einer schweren Lebensphase wieder Kraft und Freude ausstrahlen und nach einem Konflikt die Versöhnung, sowie ein friedliches Miteinander möglich sind. Zu Ostern feiere und erlebe ich die Auferstehung Christi besonders bewusst.
Auferstehung erlebe ich, wenn ein schwerer Tag mit vielen Herausforderungen, an dem kein Licht am Ende sichtbar ist, plötzlich leichter wird – durch einen Menschen, der nicht viel fragt, sondern einfach da ist, mitdenkt und unterstützt. Wenn aus Hoffnungslosigkeit wieder Freude und Mut werden, ist das für mich Auferstehung: ein neuer Anfang, neue Hoffnung. In solchen Momenten wird für mich spürbar, wie Gott durch Menschen wirkt.
Die Impulse von Doris Fussenegger, Vorsitzende PKR Hatlerdorf; Luzia Zwerger, Pastoralteam Oberdorf und roland Spiegel, PGR Markt lesen Sie im Dornbirner Pfarrblatt in der digitalen Ausgabe
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